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Nächster Equal Pay Day: 18. März 2018

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Save the date: Equal Pay Day in Köln am 13. März 2017

Endlich partnerschaftlich durchstarten! 10 Jahre Equal Pay Day – (K)ein Grund zum Feiern

Eine interaktive Veranstaltung zum Thema Chancengleichheit. Workshops, Keynotes von Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, zusammen mit einem spannenden Rahmenprogramm rund um die Bereiche Frauen in Männerberufen, Unternehmenskultur und Zukunftsbranchen, Arbeit in gemischten Teams, Lohntransparenz und Gender Pay Gap.

In diesem Jahr feiern wir zehn Jahre Equal Pay Day - und machen mit vielen Aktionen darauf aufmerksam, dass Frauen im Durchschnitt immer noch deutlich weniger verdienen als Männer. Während die zentrale Veranstaltung mit einem großen Kongress am 18. März in Berlin stattfindet, führen wir in Köln aus organisatorischen Gründen den EPD bereits am 13. März durch. Merken Sie sich den Termin vor, und wenn Sie Lust haben, an der Veranstaltung in Köln mitzuarbeiten, melden Sie sich bei unserer EPD-Koordinatorin.

Das vollständige Programm finden Sie hier.

Und natürlich freuen wir uns, wenn Sie an diesem Tag dabei sind! Anmelden können Sie sich hier.

Projektleitung: Martina Budde

Veranstaltungsort: VHS, Cäcilienstraße 35, Köln

Ergebnisse des Kölner Equal Pay Day "Fürsorgen, vorsorgen, versorgen 4.0" am 24. März 2016 in der Uni Köln

Programm zum Equal Pay Day 2016
Programm Seite 2

Von der Struktur der Global Care Chain über den Einblick in das wenig transparente Tarifdickicht eines kommunalen Arbeitgebers bis hin zur Zukunft der sozialen Berufe im Zeichen des Web 4.0 reichten die Themen auf der Veranstaltung des BPW Köln zum Equal Pay Day 2016.


Global Care Chain – globale Betreuungskette - davon sprechen Wissenschaftlerinnen wie die Genderforscherin der Universität Köln Prof.in Dr. Susanne Völker beim Blick darauf, wie die westlichen Industriestaaten ihre Personalprobleme beispielsweise in der Pflege und Betreuung lösen: mit – vorwiegend weiblichen - Hilfskräften aus Osteuropa und Asien. Wie die Arbeit von Frauen wiederum auf lokaler Ebene im Tarifdickicht einer Stadt wie Köln bewertet wird, wo angelernte männliche Beschäftigte teilweise tariflich höher eingestuft werden als Sekretärinnen, erläuterte Susanne Hilger vom Gleichstellungsamt der Stadt Köln.


Nach diesem fachlichen Input diskutierten gut 50 Teilnehmerinnen in fünf Diskussionsgruppen verschiedene Aspekte des diesjähren EPD-Mottos nach dem Prinzip des Worldcafes anhand von Leitfragen:


1. Berufsfindungswege: Wie entsteht eine Entscheidung für einen frauentypischen Beruf?


Als Faktoren, die Berufswünsche beeinflussen, nannten die Teilnehmerinnen Rollenvorbilder aus dem familiären Umfeld, aus Kindergarten und Schule. Aber auch Spielsachen und Bilderbücher transportieren nach wie vor klischeehafte Rollenbilder und beeinflussen die Berufswahl. Eine jüngere Teilnehmerin, die selbst noch in der Berufsfindungsphase ist, sagte, sie fühle sich ungenügend über Berufe informiert, die als typisch männlich gelten, wie etwa die Logistik. Das Fazit: Es gibt zwar Informationsangebote, diese kommen aber nicht genug bei der Zielgruppe an.


Moderation: Lisa Krall, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin Professur Susanne Völker, Methoden der Bildungs- und Sozialforschung unter besonderer Berücksichtigung der Genderforschung


2. Chancen einer älter werdenden Gesellschaft

Welche Wünsche und Erwartungen haben Frauen an ein unabhängiges und aktives Leben im Alter? Kann ich mir überhaupt leisten, was ich mir für das Älterwerden nach meinen Vorstellungen wünsche? Ohne ein finanzielles Polster – so die Übereinstimmung - ist das kaum möglich. Themen in dieser Gruppe waren neue Wohnformen, Lehrgänge zum Altern und der Wunsch, noch mit 70 oder 80 Jahren als Mentorin zu fungieren, und allgemein das Gefühl des „Gebrauchtwerdens“.

Moderation: Annette Bauer, Systemische Coach mit den Schwerpunkten Arbeit mit Menschen, die sich in ihren Systemen nicht wohlfühlen, Positionierung in Entscheidungs- und Veränderungssituationen beruflich und privat, Einübung einer achtsamen Lebenshaltung, Arbeit an inneren Blockaden


3. Wie funktioniert weiblicher Lobbyismus in Zukunft?

Warum engagieren sich nicht mehr Frauen in Vorständen von Verbänden, Vereinen oder auf anderen Ebenen als Lobbyistinnen? Wohl auch deshalb, weil Berufsverbände und Gewerkschaften meist nach männlichen Regeln funktionieren. Dort wird Frauen häufig mangelnde Konfliktfähigkeit vorgeworfen, weil sie lieber an der Sache orientiert arbeiten. Die Vision: Frauen ziehen Frauen nach oben! Bei der Frage, wie Lobbyismus stärker für soziale und helfende Berufe genutzt werden kann, fokussierten die Teilnehmerinnen auf den Aspekt „parteipolitisch aktiv werden“. Frauen sollten sich stärker parteiübergreifend und in wichtigen Parteipositionen für Themen solidarisieren, um sie durchzusetzen. Die letzte Gruppe dieser Runde beschäftigte sich mit der Frage, welche anderen Möglichkeiten es für Frauen gibt, ihre Interessen in den sozialen Berufen durchzusetzen, wie z.B. aktive Betriebsratsarbeit, die eigene Unternehmensgründung bis hin zu stärkerer Sichtbarkeit durch Demos und öffentliche Aktionen.


Moderatorin: Dr. Marita Alami, Beraterin für BürgerInnen-Engagement, www.engagement-beratung.de


4. Soziale und helfende Berufe 4.0 – Roboter und Digitalisierung verändern das Berufsbild

Auf die Frage nach den Vor- und Nachteilen einer wachsenden Roboterisierung und Digitalisierung im sozialen und pflegerischen Bereich reagierten die Diskutantinnen überwiegend positiv, z.B. im Blick auf mögliche nützliche Erfindungen wie Medikationshilfen. Fazit: Die Zukunft kann mehr Freiheiten für pflegebedürftige und Entlastung für Pflegende bringen, vor allem bei körperlichen Tätigkeiten. Aber auch neue Einschränkungen sind möglich, für die neue Regeln erforderlich sind, wie etwa beim Schutz der persönlichen Daten und der Persönlichkeitsrechte. Denn aus wirtschaftlichen Gründen könne eine Entmenschlichung stattfinden. Auch das Versagen technischer Hilfsmittel und Datenmissbrauch wurden als potenzielle Nachteile der Digitalisierung genannt. Werden denn MINT-Themen für Frauen attraktiver, wenn sie in die sozialen Berufe Eingang finden? Zum einen könnten so frauentypische Berufe aufgewertet werden, zum anderen aber soziale Berufe 4.0 durch männliche Beschäftigte „übernommen“ werden, lauteten die Antworten. Die Ausbildung in den MINT-Berufen solle deshalb menschenbezogener werden.


Moderation: Kerstin Kilanowski, Trainerin interkulturelle Kommunikation, Journalistin und Autorin, Schwerpunkte: Afrika und internationale Entwicklungszusammenarbeit, Gender und Diversity, Migration und Kultur.


5. Familienfreundliche Arbeitsmodelle für Frau und Mann

Das Stichwort „Social Freezing“ sorgte hier für Diskussionsstoff mit dem Ergebnis, dass das Einfrieren der Eizellen nicht zu mehr Entscheidungsfreiheit im Berufsleben führen werde, sondern die Lösung in veränderten Arbeitsbedingungen liegen müsse. Das heißt auch bessere Aufstiegsmöglichkeiten, um mehr finanzielle Spielräume für die Organisation der Kinderbetreuung zu haben, Teilzeit für Führungspositionen, und Unternehmenskulturen, die für Frauen und Männer Familienfreundlichkeit gewährleisten. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss auch in der Partnerschaft geregelt werden - Gleichberechtigung in sämtlichen Bereichen des Alltags war hier der von allen formulierte Wunsch. Schlussfolgerung der Gruppe: geschlechterneutrale Erziehung. Auch in der Schule muss der Grundstein für Gleichberechtigung gelegt werden, indem alte Rollenbilder durchbrochen werden. Gleichwohl gibt es Hemmnisse wie an sich selbst gestellte Erwartungen, wann eine „gute Mutter“ ihr Kind in die Fremdbetreuung gibt, oder ob und wie lange ein Mann Elternzeit nehmen kann, ohne gesellschaftlich sanktioniert zu werden. Festgehalten wird die Forderung nach der Anerkennung einer klaren paritätischen Arbeitshaltung.


Moderation: Simone Erven, Business-Coach & Karriereberaterin Studium der Diplompädagogik mit den Schwerpunkten Bildungsmanagement sowie Organisation, Personal und Unternehmensführung.


Die Veranstaltung fand auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten der Universität zu Köln in den Räumen der Universität statt. Daneben fungierten als Kooperationspartnerinnen:


Stadt Köln, Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern

Journalistinnenbund

Wirtschaftsweiber

Verband deutscher Unternehmerinnen

FOM Fachhochschule für Ökonomie und Management

Women&Work

Deutsche Vermögensberatung, Claudia Dahmen

Equal Pay Day 2016: Impressionen

Programm des EPD 2016
Programm des EPD 2016

Equal Pay Day 2015: Impressionen

Equal Pay Day 2014

Die Teilnehmerinnen der Podiumsdiskussion

Die Auswirkungen von Teilzeit und familiären Auszeiten standen beim EPD 2014 im Vordergrund. Unseren Programmflyer finden Sie hier.

Equal Pay Day 2013

EPD Köln 2013
EPD Köln 2013
EPD Köln 2013
EPD Köln 2013
EPD Köln 2013

"Viel Arbeit für wenig(er) Gehalt? Frauen verdienen mehr!" war der Titel unserer Veranstaltung zum Equal Pay Day am 21. März 2013 im Rotonda Business-Club. Der Mix aus Podiumsdiskussion, Workshops und Speedcoaching stieß auf große Resonanz. Eigens für die Veranstaltung hat die Kölner TV-Produzentin Martina Hirschmeyer ein Video zum Thema Gehaltsverhandlungen mit Tipps zu Verhandlungsstrategien gedreht.

Equal Pay Day 2011

Im Jahr 2011 fand unsere Equal Pay Day-Veranstaltung erstmalig indoor statt: im Studio Dumont. Das in den nachfolgenden Jahren weiter geführte Format mit der Kombination aus Podium und Speedcoachings bzw. Workshops war geboren. Mit dabei: Die Moderationslegende Carmen Thomas, die gewohnt souverän und einfühlsam durch das Programm führte und neben zahlreichen anderen Teilnehmerinnen "unsere" BPW interviewte.

Equal Pay Day 2010

Kalt und nass war es bei unserer Equal-Pay-Day-Aktion am 26. März 2010 an der Schnittstelle Hohe Straße/Schildergasse. Die Botschaft kam bei den meisten der wenigen Passanten allerdings trotzdem gut an.


 

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PRESSEMITTEILUNG 

Berliner Erklärung 2017 | Bundestagswahl 2017

Wi(e)der genderblinde Wahlentscheidungen – Berliner Erklärung 2017 fordert kritischen Blick auf Gleichstellungspolitik in den


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